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Bewerbung als Sprecher
des GRÜNEN Kreisverbands Bielefeld

Als ich 2010 von Euch als GRÜNER Neuling in den Kreisvorstand gewählt wurde, wollte ich diesem enormen Vertrauensvorsprung in den letzten 5 Jahren durch großes Engagement innerhalb und außerhalb der Vorstandsarbeit gerecht werden. Nach zwei Wiederwahlen als Beisitzer und vielen Gespräche mit Euch habe ich keinen Zweifel daran, dass ich dieses Ziel erreicht habe. Nun bitte ich Euch, mir und meinen Ideen das Vertrauen auszusprechen und mich zum Sprecher unseres Kreisverbandes zu wählen.

Der Vorstand wird unseren Kreisverband in den nächsten zwei Jahren durch keinen Wahlkampf führen müssen, aber für mich gilt, dass stets „nach dem Wahlkampf vor dem Wahlkampf“ ist. Und als Teil der denkbar knappsten Mehrheit im Rat werden die nächsten zwei Jahre bestimmt nicht langweilig werden.

Dominic.Hallau.Bewerbung.Sprecher

Diese beiden Jahre müssen wir intensiv dazu nutzen, die Erwartungen der potenziellen Wähler*innen an uns GRÜNE ausfindig zu machen. In einer bunten und vielfältigen Stadt wie Bielefeld mit immer mehr Bioläden, immer mehr Radfahrer*innen und dem mehrfach gezeigten großen sozialen Zusammenhalt gibt es bestimmt sehr viel mehr Menschen, die sich vorstellen können, GRÜN zu wählen, als das bei den letzten Wahlen der Fall war. Deshalb möchte ich als Sprecher auch den Blick nach innen in den Kreisverband richten, damit wir nach außen hin attraktiver werden, für Wähler*innen und für neue Mitglieder.

Wir GRÜNEN haben die große Stärke, unsere Problemlösungen sehr detailliert, nachhaltig und transparent zu entwickeln. Und wir haben in Bielefeld in den letzten Jahren sehr gute Wahlkämpfe mit Ständen, Veranstaltungen und Aktionen gemacht. Aber wenn ich mich auf unseren Veranstaltungen ehrlich umsehe, dann sehe ich mehr GRÜNE Mitstreiter*innen als interessente Bürger*innen. Auf den Marktplätzen hatte ich spätestens nach dem zweiten Wochenende das Gefühl, mit jedem Marktbesucher mindestens einmal bereits gesprochen zu haben. Den Wenigsten konnte ich ein 52-Seiten starkes Kommunalwahlprogramm mitgeben, egal, wie gut die Inhalte waren. Wir überhäufen die Wähler*innen mit einem hübsch verpacktem Stückwerk aus Daten und Fakten und überlassen es ihnen, sich daraus ein Bild zusammen zu stellen.

Dies ist nicht mein Verständnis der Bringschuld, die wir als Partei an die BürgerInnen haben sollten.

Ich möchte für einen Kreisverband sprechen, der verstanden hat, dass Politik im Alltag der meisten Mitbürger*innen “nebenher” passieren muss. Für viele ist eine Wahlentscheidung keine reine Kopfsache, sondern war auch schon immer stark vom Bauchgefühl abhängig. Dem Bielefelder „Bauchgefühl“ möchte ich mich nähern und mit den Bürger*innen verstärkt in Dialog treten und erfahren, wo der Schuh drückt. Daraus sollten wir gemeinsam ableiten, was wir als Partei konkret und zeitnah machen können, um dies abzustellen.

Ich will dabei mit den Bielefelder*innen besonders gerne über Stadtbahnen und Rad fahren sprechen, weil ich überzeugt bin, dass wir beides stärken müssen, um Bielefeld lebenswerter zu gestalten. Politik und Verwaltung müssen sich weiter öffnen, damit der Sprecher weniger erklären muss, warum wir zu unseren Lösungen kommen, sondern mehr über das Für und Wieder mit interessierten Bürger*innen diskutieren kann. In der Partei möchte ich Angebote schaffen, die es ermöglichen, GRÜN auch ohne großes Zeitbudget zu unterstützen, damit in zwei Jahren sich noch mehr Menschen bei GRÜN einmischen können und wir deutlich näher an 500 Mitglieder heran kommen.

Um nicht nur den Kopf, sondern auch den Bauch zu erreichen, brauchen wir verstärkt einfache Botschaften und klare Bilder, die die Vorstellungen der GRÜNEN einer modernen, nachhaltigen und sozialen Gesellschaft vermitteln.

Dazu möchte ich mit Euch und mit unseren Freundinnen und Freunden vom Landes- und Bundesverband an einer neuen Kommunikationsform arbeiten, der es gelingt, die passenden GRÜNEN-Themen mit den effektivsten Mitteln zu platzieren. Unser Bielefelder Kreisverband ist hier gefragt, sich  mit seiner großen Kreativität einzubringen. Dabei wird unsere bisherige Stärke, detailliert und nachhaltig Lösungen zu erarbeiten, das solide Fundament bilden.

Daher bitte ich um Eure Stimme, damit ich für Euch eine starke GRÜNE Stimme sein darf. Vielen Dank.

 

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7 Wochen ohne

Mit dem heutigem Aschermittwoch beginn wieder die Fastenzeit und auch wenn ich kein religiöser Mensch bin, nutze ich diese katholische Vorgabe gerne, um mein Verhalten zu überdenken und einfach mal Änderungen von heute auf morgen umzusetzen. So wurde ich schon Vegetarier, Alkoholabstinenter, aß keine Schokolade, Chips oder gänzlich keine Süßigkeiten. Nach dem Ende der Fastenzeit schlug ich mir aber selten den Bauch mit all dem Verzicht voll, sondern änderte mein verhalten nachhaltig. So esse ich kaum noch Fleisch und habe nur zu Anlässen Süßigkeiten und Chips im Haus. Für dieses Jahr habe ich mir überlegt, mir ein Feld außerhalb von Ernährung zu suchen, weil mir tatsächlich eine veränderte Ernährung nicht mehr sonderlich schwer fällt. Deswegen verzichte ich dieses Jahr auf zu wenig Schlaf.

Siri-Wecker-7einhalb

Das wird nicht einfach für mich. Mein Leben folgt aktuell keinem wirklichem Alltagsmuster, mein Job ist kein Nine-To-Five-Job, die Politik findest meistens mit offenem Ende statt, und in meine Tages-To-Dos schreibe ich eher zu viel denn zu wenig Punkte rein. Als eine Konsequenz schlafe ich zu wenig und zu unregelmäßig. Ohne dass ich es gemessen hätte, vermute ich mein Schlafpensum unter der Woche auf 5-6 Stunden. Ins Bett gehe ich meistens irgendwann zwischen 22:30 Uhr und 1:00 Uhr. Dies liegt vor allem daran, dass ich laut Chronobiologen eher eine Eule denn eine Lerche bin, d.h. ich bin Nachmittags und abends produktiver, konzentrierter und aktiver als morgens. Dennoch füge ich mich trotz Gleitzeit der Diktatur der Lerchen und bemühe mich, früh im Büro zu sein. Zum einen kann ich mich nicht wirklich davon frei machen, dass ich fürchte als fauler Langschläfer wahrgenommen zu werden – auch wenn andere Kollegen nochmal später als ich anfangen. Zum anderen muss ich auch früh anfangen, um nach der Arbeit noch genügend Zeit für mein übriges volles Leben zur Verfügung zu haben. Schlaf fällt dann meistens hinten über.

Ich behaupte zwar, dass ich mit wenig Schlaf gut klar komme, aber natürlich muss ich ehrlich zugeben, dass ich an einem Tag mit 8 Stunden Schlaf besser bin als nach einer 5-Stunden-Nacht. Ebenso sind mir auch die langfristigen Folgen von Schlafmangel bekannt. Deswegen werde ich in der Fastenzeit auf kurze Nächte verzichten und jeden Abend meinen Wecker bitten, mich erst in siebeneinhalb Stunden zu wecken. Ich drehe also den Spieß um und passe mein Leben meinem Schlafbedarf an. Das wird eine spannende Herausforderung, und für mich schwieriger als auf ein Lebens- oder Genußmittel zu verzichten.

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Minderheit

Tim Cook, CEO Apple, hat sich am vergangenen Donnerstag öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt. Ich bewundere diesen Schritt sehr, in seiner Position damit an die Öffentlichkeit zu gehen und freue mich über seinen Beitrag im Ringen um Anerkennung, Toleranz und Gleichstellung von Homosexualität, den es auch im Jahre 2014 leider noch braucht.

Being gay has given me a deeper understanding of what it means to be in the minority and provided a window into the challenges that people in other minority groups deal with every day. It’s made me more empathetic, which has led to a richer life.

Insbesondere dieser Satz hat mich sehr berührt, denn es ist ein Gefühl, dass ich sehr gut nachvollziehen kann. Bis zu meinem Coming Out 2005 kannte ich Diskriminierung nicht aus persönlicher Erfahrung. Ich bin weiß, männlich, ohne erkennbaren oder direkten Migrationshintergrund, gut gebildet und arbeite in einem angesehenem Beruf. Mit meinem Coming Out und meiner Entscheidung, dies nicht weiter zu verstecken, änderte sich dies. Auf einmal lebe ich in einem Land, in dem ich vor dem Gesetz nicht in jeder Hinsicht gleichgestellt bin. Auch wenn sich in den letzten Jahren sehr vieles zum Besseren geändert hat, existieren z.B. immer noch ca. 150 Regelungen in 54 Gesetzen, die Homosexuelle Paare nicht mit der Ehe gleichstellen.

Ich lebe in einer Gesellschaft, die in Teilen meine Natur, meine Art zu leben und zu lieben regelrecht hasst. Etwa 14% in Westdeutschland bewerten 2012 homosexuelle Beziehungen zu einem Mann mit “schlimm” oder “sehr schlimm”, Tendenz zum Glück fallend. Mein Freund und ich haben es schon erlebt, dass uns unvermittelt “Schwuchtel” oder “Früher hätte man sowas vergast” an den Kopf geworfen wurde, nur weil wir Händchen-haltend durch die Stadt gegangen sind. Es passiert zum Glück sehr selten, aber schon nach dem ersten Erlebnis hat es mich verändert und die Angst vor Schlimmeren ist irgendwo immer präsent – mal mehr mal weniger.

Nun sieht man mir meine Homosexualität nicht an, wenn ich nicht mit meinem Freund zusammen bin und wir uns eben wie ein Paar verhalten. Wenn ich alleine durch die Stadt gehe, dann bin ich wieder der weiße Mann, der in Deutschland in der Masse untergeht. Das würde mir schwer fallen, wäre Homosexualität so sichtbar wie ausländische Wurzeln zu haben oder streng andersgläubig zu sein – oder eine Frau zu sein. Wenn ich täglich damit rechnen müsste, von Mitmenschen nicht wie ein Mensch behandelt zu werden, wäre das eine große Belastung für mich. Deswegen bewundere ich jede und jeden, die es schaffen, damit umzugehen und Mensch zu bleiben. Damit dieser Kampf für uns alle einmal Geschichte ist, werde ich mich auf allen mir umgänglichen Ebenen einsetzen. Der Tag wird kommen.

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[Stöckchen] 10 Bücher

Auf Facebook geht gerade ein neuer Kettenbrief um, in welchem es um Bücher geht. Da mache ich doch direkt einen Blogbeitrag draus, ganz reclaim your web. So verschwindet diese Liste nicht irgendwann im Facebook’schen Orkus der Chronik und wir alle können sie noch in einigen Jahren wiederfinden.

Lesen können vs. Lesen wollen
Ich bin eigentlich keine große Leseratte, lese aber an sich sehr gerne. Für ein Buch brauche ich aber in der Regel mehrere Wochen bis zu Monaten. In meinen Alltag habe ich bisher keine ruhigen Lesestunden einbauen können und wenn ich es mal mit einem Buch auf das Sofa geschafft habe, fallen mir meist nach wenigen Seiten die Augen zu. Die meiste Lesezeit bekomme ich auf der sonntäglichen 30minütigen Bahnfahrt nach Hause, nachdem ich meinen Freund verabschiedet habe.

Der neue kindle hat es ja auf meinen Wunschzettel geschafft, vielleicht ist dies ja wieder ein Bereich, wo Technologie hilft, meinem Alltag neue Aspekte hinzuzufügen. Denn ein Buch sieht nach Monaten in meiner Fahrradtasche doch ziemlich mitgenommen aus (auch wenn ich bei weitem keinen gesteigerten Wert auf “schöne” Bücher lege). Aber ich schweife ab, kommen wir zum Stöckchen.

Liste 10 Bücher in deiner Chronik auf, die dir im Kopf haften geblieben sind.
Benötige nicht mehr als ein paar Minuten und denk nicht so lange darüber nach. Sie müssen keine perfekten Bücher sein und keine Werke der Weltliteratur, sie sollen dich nur innerlich berührt haben. Sobald du dies getan hast, nominiere 10 weitere Freunde aus deiner Liste, damit sie deine Liste sehen können und es dir gleich tun können.

Der Herr der Ringe – J.R.R. Tolkien
Das Paradies der Schwerter – Tobais O. Meißner
Die Wächter der Nacht – Sergej Lukianenko
Dino Park – Michael Crichton
The Lost World – Michael Crichton
Extremely Loud and Incredibly Close – Jonathan Safran Foer
The Last Lecture – Randy Pausch
Eragon – Christopher Paolini
Cloud Atlas – David Mitchel
Der Schwarm – Frank Schätzing

Man erkennt an meiner Liste, dass ich gerne Fantasy-Romane und verfilmte Bücher lese, oder?
Meine Nominierung habe ich auf Facebook bekannt gegeben, wer sich dieses Stöckchen hier greifen möchte, dem sei es gestattet.

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Freeletics

Wenn der Arbeitsweg 12km Pedelec-Fahren beinhaltet und man in den letzten 5 Jahren jedes Mal den Hermannslauf geschafft hat, muss man sich nicht unbedingt unsportlich vorkommen. Trotzdem wollte ich mir schon seit langem die Zeit nehmen, einen weiteren Sport in meinen Alltag mit aufzunehmen, weil mir Sport schon immer Freude gemacht hat. Knappe anderthalb Jahre bin ich mit Arbeitskollegen in der Mittagspause regelmäßig in ein Fitnessstudio gefahren, aber dies hatte sich irgendwann verlaufen und alleine konnte ich mich nicht mehr dazu aufraffen. Daher habe ich einen Sport wiederentdeckt, der mir schon vor einem Jahr mal im Netz begegnet war: Freeletics

Was ist Freeletics?
Freeletics ist ein Trainingsprogramm, das ausschließlich mit dem eigenen Körper als Gewicht arbeitet, es benötigt daher nahezu keine Gerätschaften. Entwickelt wurde das Programm von einem Müncherner Unternehmen gleichen Namens. Neben der Webseite gibt es Apps für iOS und Android, mit denen das Training vorgegeben und erfasst wird. Die Registrierung und damit der Zugang zu den Übungen und Workouts ist kostenlos, daneben lassen sich Coaches für Trainingsprogramme und Ernährung kaufen.

freeletics

Einen solchen Coach habe ich mir gegönnt und werde nun 15 Wochen lang durch ein Programm geführt. Ich habe mich dabei für das Kraft-Programm entschieden, ebenso hätte ich mich für Cardio oder eine Kombination aus beiden Teilen entscheiden können. Da aber sowohl Cardio als auch Kraft/Cardio vor allem das Ziel der Gewichtsabnahme und der Körperformung verfolgen, fand ich mit meinen 66kg bei 186cm Körpergröße bei Kraft gut aufgehoben.

Aller Anfang ist schwer
Zu Beginn habe ich von “meinem Coach” einen Fitnesstest vorgegeben bekommen um meinen Leistungstand zu ermitteln. Die einzelnen Übungen werden in Videos mit echten Menschen vorgeführt, Einblendungen und Zeitlupen beleuchten die wichtigen Punkte des Trainings. Innerhalb des Fitnesstest wurde jede Übung mit einer Zeitvorgabe belegt, anschließend sollte ich meine erreichte Leistung eingeben sowie die Anzahl an Trainingstagen für die erste Woche. Daraufhin erhielt ich meine Workouts.

Die Workouts sind allesamt nach griechischen Göttern benannt (sowei ich das beurteilen kann) und beinhalten mehrere Übungen nebst einer Vorgabe an Wiederholungen. Das Ziel ist es, diese Wiederholungen in möglichst kurzer Zeit durchzuführen. Am Ende des Workouts wird die Gesamtzeit protokolliert und man erhält Punkte. Während mein erstes Workout Hyperion noch relativ einfach war und in einer knappen Viertelstunde hinter mir lag, forderte mich das Workput am zweiten Trainingstag deutlich mehr heraus. Nach 48 Minuten hatte ich Aphrodite hinter mich gebracht und jede Übung 150 mal wiederholt. Teilweise wurde mir meine Leistungsgrenze mehr als deutlich und ich musste Übungen in einer vereinfachten Variante weiterführen, die das Programm für jede Übung bereithält. Schweißgebadet aber glücklich konnte ich meine erste Woche beenden.

Gemeinsam leiden
Die erhalten Punkte werden dem Freeletics-Profil gutgeschrieben und führen mit der Zeit dazu, neue Level zu erreichen. Ob dies nur dazu dient, dass man die Erfahrung der anderen Freeletics-Sportler einschätzen kann oder mit neuen Leveln neue Übungen freigeschaltet werden, weiß ich nicht.
Freeletics verfügt aber über ein Community-Feature. Ähnlich wie bei Twitter kann man anderen Mitgliedern folgen und erhält darauf hin in seinem Feed Informationen, wann diese Mitglieder Workouts in welcher Zeit absolviert haben. Die Übungen kann man dann mit einem ClapClap quasi “liken” (wie bei Facebook). Ich folge dort aktuell nur meinem Freund und hoffe, dass wir uns darüber unter der Woche motivieren können, Freeletics zu machen.

Muskelkater … und weiter
Freeletics empfiehlt vor jedem Workout Aufwärm-Übungen sowie ein Stretching nach dem Workout. Trotzdem konnte mein Körper mir nicht vorenthalten, dass ich ihn anders als sonst gefordert hatte und bestrafte mich mit kräftigem Muskelkater, vor allen in den Schultern und den Oberschenkeln. Mit dem Wechsel zur zweiten Woche bietet mir das Programm an, meinen Fokus von Kraft auf einen der anderen Bereiche zu verlagern, einzelne Körpergruppen nicht trainieren zu können und zurück zu melden, ob das Training zu schwer, zu leicht oder “Hart, aber ok” gewesen ist.

Meine erste Woche war “Hart, aber okay”, ich bin gespannt wie die nächsten 14 Wochen ablaufen.

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Ice Bucket Challenge

Wenn ein Phänomen vom Internet in der lokalen Tageszeitung landet, dann kann man sich eigentlich sicher sein, dass nahezu jeder schon mal von der Ice Bucket Challenge gehört hat. Gerade bei Facebook und Youtube kommt man eigentlich nicht umher, dass sich Menschen mit Eiswasser-Eimern auf dem Bildschirm tummeln. Auch ich habe meine Putzeimer mit Wasser gefüllt und das Ergebnis bei YouTube hochgeladen. Warum eigentlich?

Hintergrund
Die Ice Bucket Challenge ist ein virales Phänomen, d.h. sie verbreitet sich dadurch, dass Menschen in den sozialen Netzen darüber schreiben, bzw. die Challenge durchführen. Es scheint nicht DEN einen Ursprung der Challenge zu geben. Sowohl ein Profi-Golfer als auch ein ehemaliger College-Basebal-Spieler sollen am 15 July unabhängig voneinander mit der Ice Bucket Challenge begonnen haben. Chris Kennedy, der Golfer, gab die Challenge an seine Cousine weiter, deren Ehemann seit 11 Jahren an ALS erkrankt war. Ihr Film der Challenge landete auf Youtube. Peter Frates, der Baseballspieler, ist selbst seit zwei Jahren erkrankt und konnte die Challenge unter Mithilfe der Boston Red Sox durchführen. Dies veröffentlichte er bei Twitter und nominiert neben US Sportlern auch Barack Obama.

ALS?
ALS ist eine Nervenkrankheit und steht für Amyotrophe Lateralsklerose. Dabei werden die Nerven, die für die Muskelsteuerungen zuständig sind geschädigt, was dazu führt, dass die Muskulatur geschwächt, abgebaut und im schlimmsten Fall gelähmt wird. Dies führt natürlich zu erheblichen Einschränkungen, was die Bewegungsfreiheit angeht, aber Sprechen und Schlucken werden massiv behindert. Stephen Hawking dürfte einer der bekanntesten Erkrankten sein, etwas 5.000 Menschen erkranken jedes Jahr weltweit an ALS, theoretisch kann es jeden treffen.

Und was hat Eiswasser damit zu tun?
Aber was genau ist diese Ice Bucket Challenge? Letztlich ist daraus eine neue Form des Spendenaufrufes entstanden. Wer für die Challenge nominiert wurde, kann die Challenge annehmen. Anschließend wird ein Eimer Wasser mit Eiswürfeln gefüllt und über dem Kopf entleert. Anschließend können Freunde für die Challenge nominiert werden, die wiederum 24 Stunden Zeit haben, auf die Nominierung zu reagieren. Es steht einem frei, stattdessen einen beliebigen Betrag ans die ALS Association zu spenden, nur die Challenge zu machen oder sowohl zu spenden als auch sich mit Eiswasser zu begießen. Andere Varianten besagen, dass entweder 10 EUR gespendet werden müssen, wenn man die Challenge annimmt oder 100 EUR wenn man die Challenge ablehnt.

So oder so ist das Ergebnis beeindruckend. Die ALS Association berichtet von 100 Mio Dollar zusätzlichen Spendengeldern (im Vergleich zu 2,8 Mio Dollar im Sommer 2013), ihr britisches Pendant Motor Neurone Disease Association immerhin von 6 Mio britischen Pfund zusätzlichen Spenden. In Deutschland vermeldet die ALS-Ambulanz der Charité in Berlin 680.000 EUR an Spenden.

Warum habe ich mitgemacht?
Ich wurde von meiner guten Freundin Marianne Weiß nominiert und habe mitgemacht. Wie ich im Video schon erwähne, hat mich diese Form des Spendenaufrufs einfach angesprochen. Ich konnte etwas für eine gute Sache machen und hatte dabei auch noch Spaß, nämlich Spaß dieses Video zu machen, den Spaß Eiswasser über meinen Kopf zu schütten und den Spaß die Reaktionen im Netz zu verfolgen. Mit Geldspenden habe ich ja bekanntermaßen kein Problem. Ich fühlte mich auch durch die öffentliche Nominierung nicht sonderlich unter Druck gesetzt, jetzt unbedingt spenden zu müssen. Hätte ich für mich einen Grund gefunden, an dieser Aktion nicht teilnehmen zu wollen, hätte ich dem genauso absagen können, wie ich auch Spendensammlern in der Fußgängerzone einen Laufpass geben kann oder wie ich auch nicht bei jedem Plakat einer Hilfsorganisation sofort den Geldbeutel zücken muss.

Es gibt aber durchaus berechtigte Kritik an der Ice Bucket Challenge. Natürlich nerven solche Hypes irgendwann. Wenn der Besuch bei Facebook nahezu nur noch aus Videos der Challenge besteht, dann macht es keinen Spaß mehr. Daneben verwischt der Spendengedanke immer mehr. Ich habe zwar selbst noch keine Video gesehen, wo nicht auch gespendet und auf ALS hingewiesen wurde, aber es ist durchaus vorstellbar, dass so etwas passiert. Ein Indiz dafür könnte z.B. sein, dass andere ALS Organisationen deutlich weniger Spenden registrierten als die ALS Association.

Aber auch an der ALS Assoziation wird Kritik geübt. So scheint die von der ALS geförderte Forschung auch auf Tierversuche zurück zu greifen, die nach Aussagen von Ärzte gegen Tierversuche überhaupt nicht notwendig und zielführend sind. Ebenso ist aus den Steuerberichten zu sehen, dass die ALS Association den Großteil ihrer Gelder in Verwaltung und Gehälter und nicht in die Forschung investiert.

Ebenfalls gibt es ob der immensen Spendenmenge Stimmen, dass es auch noch andere Zwecke gibt, die eine Spende verdient hätten. Dies finde ich eine gefährliche Kritik, das es dazu verleiten kann, dass man Leid gegeneinander aufwiegt. Ich mag mir kein Urteil darüber bilden, ob z.B. die Menschen in Syrien oder im Irak mehr oder weniger leiden als ein ALS Patient. Aber ich sehe auch kein Problem darin, wenn eine Spende an eine völlig andere Organisation als an eine ALS-Organisation geht. Es ist großartig, dass die von mir nominierte Ditta an Wasser Wirkt gespendet hat und dass Conny an das Bielefelder Tierheim Geld überwiesen hat. Ganz besondre gut hat mir Hendryk gefallen, der nun für jede Wuppertaler Critical Mass 2014 einen Bienenstich-Verkauf zur Spendengenerierung organisiert.

Meine Spende
Ich habe 25 EUR an die Deutsche Gesellschaft für Muskelkranke e. V. gespendet, die sich mittlerweile für insgesamt 700.000 EUR Spenden bedankt haben. Die Wahl auf die DGM fiel aber ausschließlich aus Bequemlichkeit, weil bereits Marianne dorthin gespendet hatte. Auch die DGM unterstützt Forschungen mit Tierversuchen, da dies ohne Alternative sei. Ich bin in dem Bereich nun völlig unwissend und es wäre aktuell eine Bauchentscheidung, ob ich der Aussage der DGM oder von Ärzten gegen Tierversuche Glauben schenke. DGM hat auf der Webseite die Richtlinien, die für ihre Forschungen gelten veröffentlicht, die aber zugegebenermaßen sehr vage formuliert sind. Als Alternative kann man aber bei der Spende vermerken, dass diese nur zum Zweck von “Sozialberatung und Hilfsmittelberatung” eingesetzt werden darf.

Eine gute Sache
Generell empfinde ich die Ice Bucket Challenge als eine tolle Geschichte. Große Spendenaktionen habe ich bisher immer dann mitbekommen, wenn irgendwo eine schreckliche Katastrophe sich ereignet hatte. Daher gefällt es mir, dass so eine Spendenwelle auch ganz ohne auskommen kann. Mich hat es deutlich mehr angesprochen als die bekannten Plakate, Infostände und Spendenaufrufe per Post oder Zeitungsbeilage. Natürlich kann die Masse an Challenge-Videos nerven, aber ich lasse mich dann lieber davon nerven als von Memes wie der Bier Challenge oder dem Harlem Shake.

Am Besten gefällt mir aber, dass die Ice Bucket Challenge einen dazu bringt, zu einem Thema Stellung zu beziehen und dies in einem mehr oder weniger öffentlichem Kreis bekannt zu machen. Das ist eine Sache, die wir viel häufiger machen sollten. Ich nehme für mich auch als Erfahrung mit, dass ich mir vor einer Spende an eine mir unbekannte Organisation mehr Gedanken machen sollte, ob ich mein Geld dort hin überweise und weniger aus Impuls zu spenden.

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Umzug

In dieser Woche wird der Blog auf einen neuen Server umziehen. Von meinem alten Server bei Greensta wechsele ich zu JPBerlin, vor allem, weil mir dort demnächst über Open Xchange eine Alternative zu iCloud, Dropbox und Co. zur Verfügung steht und ich dann meine Daten auf einem Server unter deutschem Datenschutzrecht wiederfinde.

Da ich noch nie ein WordPress-Blog-System umgezogen habe, kann es natürlich passieren, dass die Webseite zeitweise nicht erreichbar sein wird. Für Tipps, wie ich möglichst reibungslos umziehe, bin ich natürlich sehr dankbar.

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Fond

Solltest Du hoffen, dass ich endlich mal wieder ein paar Rezepte aus meiner Küche verblogge, muss ich Dich leider enttäuschen (obwohl ich dieses Wochenende tatsächlich einen sehr schmackhaften Wildfond aus den Resten eines Hasen-Schmortopfes gekocht habe). Dieser Blogbeitrag ist nicht über das Kochen, sondern behandelt, wie schon letzten der Beitrag über meine Spenden das Thema Geld. Ich möchte heute über einen Geldfond schreiben, in den ich seit letzter Woche angefangen habe, Geld zu investieren.

Geldfond? Ist das interessant?
Das ich mal über so ein Thema wie Geldfonds schreibe, hätte ich auch nicht gedacht, habe ich mich bisher doch nie für solchen Finanzkram interessiert. Wenn nicht gerade Name wie die Telekom, Facebook oder Borussia Dortmund an die Börse gingen, waren mir Kurse, Depots und Dividenden total fern – und sind es ehrlich gesagt auch heute noch. Da ich aber in einem Betrieb arbeite, wo die Geschäftsführung nicht erst einen Betriebsrat oder eine Gewerkschaft benötigt, um festzustellen, dass man seine Angestellten durch Lohnerhöhungen oberhalb der Inflation am Geschäftserfolg beteiligen kann, kam ich in die glückliche Lage, Geld “übrig” zu haben. Einen Zustand, den ich ohne YNAB übrigens auch nie erreicht hätte, aber dazu hoffentlich bald mehr.

Natürlich hätte ich mir von dem Geld auch etwas Greifbareres leisten können, wie etwa (noch) schnelleres Internet. Oder ich hätte mit dem Geld einen meiner Sparpläne für die nächsten Anschaffungen aufstocken können. Aus einem Bauchgefühl heraus fasste ich aber den Entschluss, das Geld einfach mal “irgendwo anzulegen”. Da ich mein Gehalt monatlich bekomme, musste es natürlich eine Anlage sein, in die ich monatlich einzahlen kann. Daneben möchte ich ungern mit meinem Geld Konzerne unterstützen, deren Geschäftspolitik mir zuwider ist. Und zu guter letzt mag ich mir nicht die Zeit nehmen, ständig Kurse im Blick haben zu müssen.

Ein nachhaltiger Aktienfond
Meine Anlage fand ich bei meiner Hausbank, der GLS Bank. Ich habe ja trotz der wirklich schlechten Entscheidungen, die in den letzten Jahren von manchen Banken getroffen wurden, immer noch ein sehr großes Vertrauen zu Bankfachmännern und -frauen, weshalb ich die GLS Bank einfach mal dazu anschrieb und um ein Beratungsgespräch bat. In einem einstündigem Telefonat (was mir gar nicht solange vorkam) wurden mir wunderbar verständlich alle möglichen Anlagemöglichkeiten erklärt, was zur Folge hatte, dass ich mehr über den GLS Aktienfond wissen wollte. Zuvor wurde von dem freundlichem Herrn der GLS Bank allerdings meine finanzielle Lebenssituation abgefragt, um zu beurteilen, ob ich mich mit dieser Ausgabe nicht völlig übernehme. Ich gab dabei bereitwillig Auskunft, hätte aber jederzeit sagen können, dass ich bestimmte Informationen nicht preis geben mag. Als Ergebnis lagen zwei Tage später ein paar Formulare in der Post, die von mir mit Unterschrift versehen wieder auf die Rückreise geschickt wurden.

Ich kaufe nun monatlich für einen Fixbetrag Anteile am GLS Aktienfond. Ein Fond ist auszusagen eine Mischung aus verschiedenen Aktien verschiedener Unternehmen und Länder. In so fern ist der Geldfond tatsächlich gar nicht so weit weg vom Suppenfond, werden doch auch hier verschiedene Teile zu einem Ganzen zusammengefügt, im bestem Glauben, dass aus der Summe etwas Schmackhafteres wird als aus den Einzelteilen.
Der GLS Aktienfond investiert dabei ausschließlich in Unternehmen, die dem Nachhaltigkeitsverständnis der Bank entsprechen. Das können z.B. Hersteller für Baustoffe für die energetische Sanierung von Gebäuden sein, Produzenten von Fahrrädern oder Pharmabetriebe die Genereika für Dritt-Welt-Länder entwickeln. Konzerne wie Nestle oder Shell werden höchstwahrscheinlich nicht so schnell zum Portfolio gehören. Die GLS Bank berichtet übrigens sehr transparent und schön aufbereitet über alle Entscheidungen um den Fond auf ihrer Webseite.

Zwo, eins, Risiko!
Der Fond läuft unter der Risikoklasse “spekulativ”, was der 4. Stufe von 5 entspricht. Das bedeutet, dass man durchaus mit Verlusten rechnen muss, die Gewinnchancen aber ebenfalls höher sind. Ich habe mich schlicht aus einem Bauchgefühl dafür entschieden, dieses Risiko einzugehen. Wenn ich mich daran mache, selbst einen Suppenfond herzustellen, dass soll am Ende auch einer herauskommen, der deutlich besser schmeckt, als wenn ich gekörnte Brühe mit heißem Wasser aufgekocht hätte. Vom Suppe kochen weiß ich, dass Zeit der beste Freund ist, den man einem Fond an die Seite stellen kann. Deshalb will ich dem Fond auch gerne seine Zeit geben.

Was mir jetzt noch fehlt, ist die Möglichkeit, mein Depot über mein iPhone zu verfolgen. Zwar habe ich den Fond bereits in die iOS Aktien-App eingetragen, aber die Abfrage beträgt aktuell immer +/-0,00%. Und auch in meiner Banking-App brauche ich noch eine Möglichkeit, das Depot zu hinterlegen. Sobald das geschafft ist, bin ich gespannt zu beobachten, wie sich mein Geld entwickelt.

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Drei Superkräfte, die ich gerne hätte

Anfangen
Erste Schritte fühlen sich so schwierig an. Egal ob ich den ersten Satz eines neuen Blogeintrag schreiben, einen Aufschlag für ein grünes Projekt beginnen oder die Kamera schnappen und einer Idee nachjagen möchte, viel zu oft erwische ich mich dabei, genau das nicht zu machen. Stattdessen wird die Twitter Timeline aktualisiert, oder die abonnierten YouTube Kanäle abgeklappert oder irgendeiner Aufgabe nachgegangen, die eigentlich unwichtiger ist. An sich organisiere ich meine To-Do’s mittlerweile sehr gut über meine Zeit, aber die Verzögerungen sorgen dann dafür, dass ich doch am Ende des Tages Aufgaben in den nächsten Tag mitnehme. Öfters zur bestimmten Zeit die vorgenommene Aufgabe anzufangen, scheint mir eine schwer erreichbare Superkraft zu sein,

Routinen entwickeln
Natürlich habe ich als ganz normaler Arbeitnehmer eine gewisse Tagesroutine und ebenso sind die grünen Termine im Kreisvorstand wie auch die zwei Tanzkurse Fixpunkte in der Woche. Abseits davon gelingt es mir aber nur sehr schwer, Routinen quasi aus eigenem Antrieb zu entwickeln (weswegen ich auch immer noch die Teilnahme bei den Ironbloggern für eine gute Sache halte). Aber ohne einen nahenden Hermannslauf schnüre ich nicht meine Sportschuhe, ohne einen bezahlten Auftrag oder eine grüne Veranstaltung nehme ich meine Kamera derzeit nicht in die Hand und wann hier Blogeinträge in der Regel online gehen, seht ihr ja selbst. Ich mag es ja, dass mein Alltag sich so abwechslungsreich gestaltet, aber ein paar weitere Routinen täten nicht weh. Um diese aber zu entwickeln, muss ich mir wohl eine Superkraft aneignen.

Nein sagen
Bevor es keiner macht, mache ich es – ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz schon gedacht habe, bevor ich mich für eine Aufgabe gemeldet habe. Außerdem tue ich furchtbar gerne meinen Mitmenschen “mal eben” einen Gefallen oder nehme einen späteren Zug, um diese eine Aufgabe im Büro noch fertig zu stellen. Eigentlich ist das wunderbar, weil meine Mitmenschen das überaus schätzen und ich wiederum diese Wertschätzung sehr gerne habe. Aber es führt natürlich auch dazu, dass andere Aufgaben dann hinten rüber fallen – und in aller Regel sind das Aufgaben “für mich”. Es freut mich sehr, wenn ich helfen kann, aber eine Trennlinie zu finden, wo ich auch mal “nein” sagen kann, dafür brauche ich eine weitere Superkraft.

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Verbloggt und zugenäht

Ich bin unzufrieden mit der Blogsituation. Anders als gorgmorg liegt es aber nicht an den Ironbloggern, sondern ist der Tatsache geschuldet, dass ich jetzt schon das x-te Mal in Folge Sonntags um 23:00 in die Tasten haue, um noch vor der Deadline einen Post abzusenden. Irgendwie finde ich nicht so richtig einen Blog-Rhythmus der mit meinem Lebensrhythmus harmonisiert.

Mein Anspruch an meine Texte
Wenn ich etwas blogge, dass habe ich den Anspruch an einen gewissen Wert für mich und für euch Lesenden. Im Mindesten sollt ihr mehr über mich erfahren, im Optimalfall etwas über ein Thema, welches mich beschäftigt. Dabei möchte ich Euch Fotos zeigen, Weiterführende Links vorweisen können, der Text soll sich gut lesen lassen und einfach mehr sein als ein Facebook-Post oder ein Tweet.

Aber das braucht seine Zeit, eine Stunde sitze ich im Minimum an so einem Text wie z.B. kürzlich über Fahrradhelme. Eine Stunde, die ich offensichtlich mir oft nicht unter der Woche nehmen mag oder kann.

Ich brauche Hilfe
Aber vielleicht sind hier die Ironblogger nützlich – abseits von der Motivation, doch noch einen Post rauszuhauen: Wann und wie blogge ihr? Schreibt ihr einfach in einem Rutsch runter oder entstehen die Artikel in mehreren Stunden, vielleicht in mehreren Abschnitten? Habt ihr feste Zeiten, zu denen ihr Euch hinsetzt oder klappt es bei Euch von selbst mit dem Bloggen?

Ich glaube nämlich, dass ich gut den ein oder anderen Tipp gebrauchen kann.

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